Ist Revolut sicher?
Revolut ist längst kein reines Fintech mehr, sondern operiert unter Banklizenz – mit Einlagensicherung bis 100.000 €, 2FA, biometrischem Login und KI-gestütztem Betrugsschutz. 50 Millionen Kunden weltweit, davon allein 270.000 in Österreich.
Wir zeigen dir, wie Revolut dein Geld, deine Daten – und vor allem deine Transaktionen – schützt.
💡 Das Wichtigste in Kürze
- Regulierung: Europäische Banklizenz (Litauen), UK-Lizenz seit 2024, BaFin-Aufsicht in Deutschland.
- Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 € (Litauen).
- Sicherheitsfeatures: 2FA, Biometrie, KI-Betrugserkennung, virtuelle Einweg-Karten.
- Kartenfunktionen: Sperren und Funktionen (z.B. kontaktlos) direkt in der App steuerbar.
- Datenschutz: DSGVO-konform, verschlüsselte Übertragung, KYC-Daten min. 10 Jahre gespeichert.
- Kundenerfahrung: Über 50 Mio. Kunden, 4,4/5 Trustpilot-Bewertung. Kontoeröffnung via App in wenigen Minuten.
Wie sicher ist Revolut?
Insgesamt zeigt sich, dass Revolut als Bankdienstleister in 2025 als sicher einzustufen ist. Das Unternehmen ist vollständig reguliert, was sich an verschiedenen Punkten zeigen lässt:
Europäische Union: Seit Ende 2018 verfügt Revolut über eine Banklizenz in der EU, erteilt durch die Europäische Zentralbank (über die Bank of Lithuania). In 30 EWR-Ländern bietet Revolut mittlerweile vollwertige Bankkonten
Einlagensicherung: Bis 100.000 € – abgesichert durch das litauische Einlagensicherungssystem.
Schutz vor Betrug: Revolut überwacht Transaktionen rund um die Uhr mit KI – über 95 % potenzieller Betrugsfälle werden proaktiv erkannt. 2023 wurden so Betrugsversuche im Wert von 545 Mio. € vereitelt
Transaktionsschutz: EMV-Chip, PIN, 3D Secure, Mastercard/Visa-Haftungsschutz.
Sichere Kontoeröffnung: Die Registrierung erfolgt via Smartphone-App in wenigen Minuten. Man muss persönliche Daten (Name, Adresse, E-Mail usw.) angeben und einen Ausweis sowie ggf. ein Selfie zur Verifikation hochladen. Nach erfolgreicher Identitätsprüfung (oft innerhalb kurzer Zeit) erhält man eine IBAN-Kontonummer und kann das Konto aufladen und eine Karte bestellen.
Wie wird Revolut reguliert?
Das Unternehmen unterliegt im Jahr 2025 als internationaler Anbieter einer ganzen Reihe von Regulierungen.
So besitzt Revolut seit Dezember 2018 eine sogenannte spezialisierte Banklizenz in Litauen. Diese Lizenz – erteilt von der Bank of Lithuania – erlaubt dem Anbieter, Einlagen anzunehmen und Kredite zu vergeben. Hinzu kommt, dass die litauische Aufsicht sowie die EZB Revolut Bank regelmäßig prüfen und somit sicherstellen, dass Linzenvorgaben auch umgesetzt werden. Wiederkehrende Prüfungen sind bei diesen Lizenzen Standard.
💡 Gut zu wissen: In Österreich besitzt Revolut keine eigene Banklizenz vor Ort. Dennoch können Revolut-Konten über den EU-Passport der litauischen Lizenz genutzt werden (aktuell meist noch mit litauischer LT-IBAN).
Ist Revolut so sicher wie eine Bank?
Ja, denn unterm Strich zeigt sich: Revolut untersteht global diversen Finanzaufsichten. Das Unternehmen muss sich an die Regeln der jeweiligen Regulatoren halten, die kontinuierlich die Stabilität, Liquidität und Compliance des Unternehmens überprüfen
Denn trotz Tech-Image gilt auch für Revolut: Die Regeln sind die gleichen wie für jede klassische Bank – zumindest dort, wo Revolut als lizenzierte Bank agiert. Dazu zählen europaweit gültige Vorgaben zur Eigenkapitalausstattung, strikte Liquiditätsanforderungen und besonders scharfe Richtlinien zur Vermeidung von Geldwäsche (AML).
Mit anderen Worten: Wer denkt, Fintechs arbeiten komplett anders als Banken, liegt nicht immer richtig. Im Alltag sind es oft dieselben Spielregeln – nur digital umgesetzt.
Wie schützt Revolut dein Geld?
Es gibt mehrere Wege Kundengelder effektiv zu schützen. Objektiv ist die Lizenz das Wichtigste, doch auch technische Sicherheitsmaßnahmen müssen unbedingt vorhanden sein. Unser Test zeigt: Revolut investiert ebenfalls in Technologien, um Konten und Transaktionen abzusichern. Hier alle wichtigen Eckpunkte zum Schutz deines Geldes:
Einlagensicherung, Lizenzen & Regulierung
Für alle, die dein Konto über die Revolut Bank UAB führen – also nahezu alle innerhalb der Eurozone – gilt ein klarer Rahmen: die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung bis 100.000 €. Und zwar nicht nur symbolisch: Sollte Revolut Bank einmal in Schieflage geraten, springt die litauische Einlagensicherungsbehörde („Deposit and Investment Insurance") ein und erstattet den gesicherten Betrag.
Das bedeutet: Der Schutz entspricht exakt dem Standard, den man auch von traditionellen Banken in Deutschland oder Österreich kennt.
Gut zu wissen: Die Grenze von 100.000 € gilt kundenbezogen
Wer mehrere Unterkonten bei Revolut besitzt, darf nicht auf eine Mehrfachdeckung hoffen – die Guthaben werden zusammengerechnet und als eine Summe betrachtet. Für Gemeinschaftskonten wiederum zählt der Betrag pro Person, also 200.000 € im besten Fall.
Und was passiert im schlimmsten Fall?
Sollte Revolut tatsächlich zahlungsunfähig werden, greift – wie schon im vorherigen Abschnitt beschrieben – die Trennung der Kundengelder vom Firmenvermögen. Das sogenannte Safeguarding sorgt dafür, dass dein Guthaben auf einem separaten Geldtopf liegt. Unberührt. Und im Ernstfall abrufbar.
Sicherheit also auf zwei Ebenen: gesetzlich garantiert bis 100.000 €, plus strukturell abgesichert durch treuhänderische Trennung.
Personalisierbares Sicherheits-Dashboard
In der App gibt es ein eigenes Kontrollzentrum für Sicherheitseinstellungen. Du kannst über 10 verschiedene Einstellungen individuell anpassen. Darunter fallen z.B. Standortbasierte Sicherheit (Warnungen, wenn die Kartennutzung weit vom Handy-Standort abweicht), Einstellungen für Kartennutzung (etwa kontaktloses Bezahlen, Magnetstreifen, Online-Zahlungen jeweils ein- oder ausschaltbar) und sogar Features wie Glücksspiel-Sperren. Beispielsweise kann man Revolut so konfigurieren, dass Bargeldabhebungen oder Online-Zahlungen komplett deaktiviert sind, wenn man sie nicht nutzt, und nur bei Bedarf aktivieren.
Transaktionsüberwachung & KI-Fraud-Detection
Revolut überwacht Transaktionen in Echtzeit – nicht manuell, sondern mit selbstentwickelten KI-Modellen, die auf Machine Learning basieren. Laut eigenen Angaben erkennt das System über 95 % aller Betrugsversuche, bevor überhaupt ein Schaden entstehen kann.
Was passiert, wenn etwas auffällig ist?
Dann greift das System ein – meist sofort. Verdächtige Zahlungen werden automatisch gestoppt, die Karte kann vorsorglich gesperrt werden, und man erhält eine direkte Push-Mitteilung in der App. Erst wenn er die Transaktion aktiv bestätigt, wird sie freigegeben.
Ist Revolut sicher für Überweisungen?
SEPA-Überweisungen laufen ganz regulär über das klassische Bankensystem – genau wie bei jeder anderen Bank auch. Wer dagegen Geld von Revolut zu Revolut sendet oder mit der Karte bezahlt, bleibt innerhalb des Revolut-Kosmos. Diese internen Prozesse laufen über die eigene Infrastruktur des Unternehmens – und genau diese ist gut abgesichert, wie bereits weiter oben beschrieben.
Revolut-Transaktionen sind zudem in der Regel sehr schnell. Innerhalb Revolut ausgeführte Überweisungen oder Kartenzahlungen erscheinen sofort in der App.
Dadurch hat man sofortige Transparenz über sein Geld und kann bei Unstimmigkeiten direkt reagieren (z.B. Karte sperren). Diese Schnelligkeit – zusammen mit Push-Benachrichtigungen – erhöht die subjektive Sicherheit, weil keine verzögerten Überraschungen auftreten. Klassische Banken zeigen Kartenzahlungen manchmal erst nach Tagen an, Revolut hingegen live.
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Ist Revolut sicher, um Geld zu lagern?
Durchaus. Für viele ersetzt Revolut inzwischen das Hauptkonto. Grundsätzlich kann man Revolut vertrauen, auch größere Beträge (im Rahmen der Sicherungsgrenze) dort zu halten. Die Gelder liegen auf Bankkonten von Revolut Bank UAB und fließen nicht ins Firmenvermögen für spekulative Zwecke – sie sind durch die Regulierung geschützt und getrennt verwahrt
Dennoch gibt es psychologische Aspekte: Manche fühlen sich bei einem Fintech ohne Filialnetz unsicherer, insbesondere wenn es um hohe Summen geht. Ein Unterschied ist, dass Revolut keinen persönlichen Ansprechpartner vor Ort bietet.
Sollte ein Problem auftreten (z.B. ein falsch gebuchter Betrag oder ein zeitweilig eingefrorenes Konto wegen Sicherheitsprüfung), muss man auf den Online-Support zurückgreifen. Für Routine-Sachen funktioniert das gut, aber bei sehr großen Beträgen wünschen sich manche das Gefühl einer traditionellen Bankbeziehung. Hier muss jeder selbst abwägen. Objektiv gesehen sind die Gelder dank Einlagensicherung und Revoluts Sicherheitsmaßnahmen sicher.
Ist Revolut auch für hohe Beträge sicher?
Geldtransfers und hohe Beträge sind bei Revolut so sicher wie bei jeder regulären Bank, sofern man die Einlagensicherungsgrenze beachtet. Es gibt keine Hinweise, dass Revolut-Überweisungen unsicher wären oder öfter fehlgeleitet würden – im Gegenteil, Schnelligkeit und Transparenz sind Pluspunkte.
Und wie sieht es mit Limits aus? Hier trennt Revolut klar zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was externe Zahlungssysteme erlauben. Bei SEPA Instant liegt das Limit meist bei 100.000 € pro Transaktion. Das ist kein Limit von Revolut selbst – sondern eine Begrenzung des verwendeten Zahlungssystems.
Innerhalb von Revolut hingegen gibt es laut offiziellen Angaben kein festes Maximal-Limit. Theoretisch sind also unbegrenzte Eingänge möglich.
Ist die Revolut-Karte sicher?
Revolut-Karten sind EMV-Chip-Karten mit Kontaktlos-Funktion, wie heute üblich. Diese unterstützen PIN-Eingabe und NFC (Near Field Communication) fürs kontaktlose Bezahlen. Alle Revolut-Karten sind mit dem 3D Secure Sicherheitsverfahren fürs Online-Shopping ausgestattet, d.h. bei Online-Zahlungen kann eine zusätzliche Bestätigung über die App oder einen Code erforderlich sein – das verhindert unautorisierte Online-Nutzung. Somit erfüllen die Karten alle gängigen Sicherheitsstandards von Visa/Mastercard, genau wie eine Sparkassen- oder Volksbankkarte.
Neben der physischen Karte erhält jeder Revolut-Nutzer mindestens eine virtuelle Karte (Kartennummer nur digital). Diese kann man ausschließlich online oder mit Apple Pay/Google Pay nutzen. Besonders sicher sind die Einweg-Karten für einmalige Transaktionen.
💡Gut zu wissen
Wie schon beschrieben, erlaubt Revolut die sofortige Kontrolle der Karte via App. Im Verlustfall kann man die Karte in Sekunden selbst sperren, ohne Hotline-Anruf. Findet man die Karte wieder, entsperrt man sie ebenso schnell. Man kann temporär bestimmte Funktionen deaktivieren (z.B. Kontaktloszahlungen, Magnetstreifen, Geldabhebungen), was das Missbrauchsrisiko drastisch senkt
Ist das Revolut Geschäftskonto sicher?
Viele Sicherheitsaspekte überschneiden sich mit dem Privatkundenbereich, doch einige Besonderheiten sind zu beachten:
Regulatorischer Status: Revolut Business Konten werden ebenfalls von Revolut Bank UAB (Litauen) bereitgestellt. Das heißt, Geschäftseinlagen sind ebenfalls bis 100.000 € geschützt. Die Einlagensicherung greift grundsätzlich auch für Unternehmen (EU-weit sind Einlagen von Unternehmen – außer Finanzinstitutionen – genauso abgesichert wie die von Privatpersonen).
Zugriffs- und Benutzerverwaltung: Ein besonderes Sicherheitsfeature bei Geschäftskonten ist die Rechteverwaltung. Revolut Business erlaubt es, für verschiedene Mitarbeiter unterschiedliche Zugriffsrechte einzurichten (z.B. Buchhalter darf Zahlungen vorbereiten, Geschäftsführer muss freigeben).
Transaktionen & Karten: Revolut Business-Karten haben die gleichen Sicherheitsfeatures wie die privaten (inkl. App-Kontrolle, Limits, 3DS etc.).
Ist Revolut seriös?
Neben den „harten" Sicherheitsfakten spielt natürlich das Image und die Erfahrung mit Revolut ebenfalls eine Rolle bei der Einschätzung. Hierzu können wir einige Fakten betrachten.
Die Gründer haben einen Hintergrund im Finanz- und Technologiebereich (Ex-Lehman, Ex-Credit Suisse, Ex-Deutsche Bank). So startete Revolut als Währungsumtausch- und Kartenservice und hat sich binnen weniger Jahre zu einer globalen Finanzplattform entwickelt.Gut zu wissen:
Denn Revolut wird regelmäßig in Rankings als innovatives Finanzunternehmen genannt. Erst in 2024 wurde Revolut z.B. von Fast Company als „Most Innovative Company in Personal Finance" ausgezeichnet. Solche Anerkennungen und die breite Medienberichterstattung (Handelsblatt, Forbes, CNBC etc. berichten ausführlich über Revolut) unterstreichen die Legitimität.
Ist Revolut vertrauenswürdig?
Revolut verdient Geld durch faire Gebührenmodelle (z.B. Premium-Abos, Handelsgebühren, Interchange von Kartenzahlungen). Es gibt keine Berichte, dass Revolut Kunden systematisch übervorteilt. Die Preisgestaltung ist transparent online einsehbar. Auch gibt es keinerlei „Lockangebote", die sich als Falle entpuppen – das meiste ist monatlich kündbar und sehr kundenorientiert. All das trägt zur Vertrauenswürdigkeit bei.
Ist die Revolut-Website sicher?
Sämtliche Kommunikation zwischen der Revolut-App oder Website und den Servern erfolgt verschlüsselt. Dadurch sind Daten wie Passwörter, Kontostände oder Transaktionsinformationen auf dem Übertragungsweg geschützt und für Angreifer nicht im Klartext lesbar. Auch die Kommunikation mit externen Partnern (z.B. wenn die App sich Kurse von Börsen holt oder Ähnliches) ist verschlüsselt.
Revolut's Website (revolut.com) unterstützt HTTPS und HSTS, was man am Schloss-Symbol im Browser sieht. Somit ist das Online-Banking gegen Abhören oder Manipulation auf dem Transportweg gesichert – analog zu klassischen Online-Banking-Portalen.
Ist die Revolut-App sicher?
Die Revolut-App selbst ist durch verschiedene Mechanismen geschützt, sodass es schwierig ist, sie zu manipulieren. Zudem kann die App auf Jailbreak/Root-Erkennung zurückgreifen – falls ein Gerät unsicher (z.B. gerootet) ist, verweigert die App möglicherweise den Dienst oder warnt zumindest.
Das Unternehmen veröffentlicht zudem sehr regelmäßige Updates über App Stores, um zeitnah Sicherheitsupdates auszuliefern.
Die App nutzt (wie oben erwähnt) 2FA und Biometrie. Darüber hinaus wird eine inaktive Sitzung automatisch ausgeloggt nach gewisser Zeit. Wenn man die App im Hintergrund offen lässt, verlangt sie nach einer gewissen Zeitspanne erneut den Passcode oder Fingerabdruck.
Sicherheit auf App-Niveau ist für dich entscheidend?
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Kundenbewertungen zu Revolut bei Trustpilot
Blickt man auf aggregierte Nutzerbewertungen, schneidet Revolut insgesamt sehr gut ab. Auf Trustpilot hat Revolut (Stand März 2025) eine Bewertung von 4,4 von 5 Sternen bei über 190.000 Reviews.
Über 75% der Kunden beurteilen Revolut als „Hervorragend" (5 Sterne). Viele loben den exzellenten Service und die benutzerfreundliche App. Natürlich gibt es auch knapp 10–15% negative Bewertungen – etwa 11% der Nutzer vergaben nur 1 Stern. In den negativen Kommentaren werden oft Probleme mit dem Support bei komplexen Fällen oder gesperrte Konten genannt, teilweise auch individuelles Pech mit Phishing (wo Revolut aus Kundensicht nicht kulant genug erstattete).
Allerdings muss man diese Quote ins Verhältnis setzen: Jede Bank hat unzufriedene Kunden, und ein 85–90% Zufriedenheitsanteil ist im Finanzsektor ein sehr hoher Wert.
Kann man bei Revolut betrogen werden?
Von Revolut selbst wird man nicht betrogen. Doch natürlich ziehen Finanzplattformen den Fokus von Betrügern auf sich. Wichtig ist: Betrug zielt meist auf den Kunden (Social Engineering), nicht darauf, die Revolut-Systeme zu knacken.
Eines der Hauptthemen hier ist Phising. Meist durch E-Mails oder SMS. Darin wird z.B. behauptet, das Konto sei gesperrt und man müsse einen Link anklicken und sich einloggen. Solche Links führen auf gefälschte Webseiten, wo die Logindaten abgegriffen werden. Hier gilt: Revolut kommuniziert wichtige Mitteilungen in der App. E-Mails mit Links auf andere Webseiten sollte man erst einmal misstrauen.
💡 Gut zu wissen: Revolut wird nie dein Passwort oder PIN per Mail erfragen. Im Zweifel immer die Revolut-App öffnen und dort schauen, ob es Benachrichtigungen gibt. Aktiviere die 2FA – selbst wenn jemand dein Passwort hätte, käme er ohne den zweiten Faktor nicht ins Konto.
Wie kann ich Betrug vermeiden?
Bestenfalls indem du die Tricks bereits kennst. Wie zuvor beschrieben, erkennt das System viele verdächtige Aktivitäten automatisch. Doch wenn man selbst initiativ getäuscht wird (z.B. man überweist Geld an einen Betrüger), kann Revolut das nicht immer verhindern.
Keine Betrugsanrufe annehmen: Dies ist bereits in der Vergangenheit passiert. Es wurde etwa vorgetäuscht, man habe ein Guthaben auszuzahlen oder ein Problem zu beheben, und man müsse persönliche Daten herausgeben. Solche Impersonation Scams kann man entlarven: Revolut ruft selten unaufgefordert an. Wenn doch, wird der Anruf nun in der App signalisiert. Revolut rät: Wenn jemand anruft und sich als Revolut ausgibt, lieber auflegen und in der App den Chat kontaktieren oder einen In-App-Call initiieren
Betrug via Kleinanzeigen/Peer-to-Peer verstehen: Manchmal nutzen Betrüger Revolut auch als Transfermedium: Etwa auf eBay Kleinanzeigen könnte jemand sagen „Schick mir das Geld per Revolut". Grundsätzlich sind Revolut-Überweisungen endgültig, sobald sie an einen anderen Benutzer oder extern gesendet wurden. Hier gelten die gleichen Vorsichtsregeln wie bei jeder Banküberweisung: Überweise kein Geld an Unbekannte ohne Sicherheiten.
Vorsicht und gesunder Menschenverstand bleiben die beste Verteidigung. Solange man keine vertraulichen Daten preisgibt und ungewöhnliche Aufforderungen ignoriert, ist die Chance, bei Revolut betrogen zu werden, sehr gering. Revolut selbst versucht, einen sicheren Rahmen zu bieten – die Verantwortung teilen sich jedoch Anbieter und Kunde.
Sind deine persönlichen Daten bei Revolut sicher?
Ja, in den Datenschutzbedingungen findet man alle (auch in Österreich bekannten) Regulierungen. Im Umgang mit diesen Daten unterliegt das Unternehmen in der EU der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Revolut gibt dir außerdem Kontrolle über deine Daten – man kann z.B. in der App eine DSGVO-Auskunft über alle gespeicherten Daten anfordern.
In Sachen Privatsphäre bietet Revolut in der App sogar Features wie das Ausblenden des eigenen Namens/Profils bei bestimmten Transaktionen, was ein nettes Extra ist (etwa wenn man anonym an Nicht-Kontakte Geld senden möchte). Insgesamt gibt es keine größeren Bedenken hinsichtlich Revoluts Datenschutzpraxis in der Öffentlichkeit – das Unternehmen scheint diese Hausaufgaben ordentlich zu erledigen
Welche Daten sammelt Revolut?
Bei der Kontoeröffnung erheben sie eine Reihe von persönlichen Angaben (Name, Adresse, Geburtsdatum, Kontaktinformationen) und verifizieren die Identität durch Ausweisdokumente und ggf. ein Selfie-Video. Später fallen weitere Daten an, z.B. Finanztransaktionen, Standortdaten (wenn aktiviert), ggf. Steuer-IDs, und bei Nutzung von Zusatzdiensten (Trading, Krypto) auch Investmentdaten.
Dadurch, dass Kunden weltweit vorhanden sind, können Daten global verarbeitet werden. Laut Datenschutzrichtlinie stellt der Anbieter jedoch sicher, dass bei Transfers in Drittländer entsprechende Schutzmaßnahmen (EU-Standardvertragsklauseln etc.) vorhanden sind.
Wie lange bleiben meine Daten gespeichert – auch nach Kontoauflösung?
Hier greift das Gesetz: Revolut ist verpflichtet, bestimmte Daten nach dem Know-Your-Customer (KYC)- und Geldwäschegesetz aufzubewahren. Das Unternehmen gibt an, dass bestimmte persönliche Daten mindestens 10 Jahre lang aufbewahrt werden müssen.
Wie eröffne ich ein Revolut-Konto?
Der Einstieg bei Revolut ist aufgrund der vollständigen Digitalisierung einfach gestaltet.
1. App herunterladen
Hol dir die Revolut-App aus dem Apple App Store oder Google Play Store. Achte darauf, dass sie von „Revolut Ltd" stammt – Millionen Downloads helfen dir bei der Orientierung. Alternativ: Lass dir über die Website einen SMS-Link schicken.
2. Registrierung starten
Öffne die App, gib deine Telefonnummer ein und bestätige sie per SMS-Code. Lege einen App-Passcode fest und gib deine persönlichen Daten an – Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail und ein sicheres Passwort.
3. Identität verifizieren (KYC)
Fotografiere deinen Ausweis (Personalausweis, Pass oder Führerschein) und mach ein Selfie-Video. Die Verifizierung läuft meist automatisch – in wenigen Minuten ist dein Konto aktiv.
Fazit
Sowohl die technischen als auch die regulatorischen Sicherheitsstandards sind hoch. Revolut ist ein seriöses Unternehmen und weltweit anerkannt – das zeigen Millionen Nutzer und positive Bewertungen.
Bewahre deinen Revolut-PIN gut auf. Die größten Risiken entstehen meist durch Nachlässigkeit, zum Beispiel wenn du dein Handy ungesperrt herumliegen lässt. Der Vorteil bei Revolut ist, dass fast alles über dein Smartphone läuft – schützt du es, schützt du auch dein Konto.
Solltest du dein Handy verlieren, kannst du Revolut auf einem neuen Gerät wieder einrichten. Dafür musst du allerdings deine Identität bestätigen. Wenn du die Hinweise aus diesem Text beachtest, steht einer sicheren Nutzung von Revolut nichts im Weg.
FAQ
Ist Revolut sicher?
Revolut hat viele Schutzmechanismen – von biometrischer Sperre bis Echtzeit-Alarm bei jeder Transaktion. Alles läuft verschlüsselt, neue Geräte müssen bestätigt werden, und dein Geld ist – je nach Region – durch Einlagensicherung oder Treuhand geschützt.
Wie wird Revolut in Österreich reguliert?
Die Konten in Österreich laufen über die EU-Banklizenz mit Sitz in Litauen. Bedeutet: auch hier greifen dieselben Regeln wie bei einer klassischen Bank – inklusive Einlagensicherung bis 100.000 €.
Ist Revolut für Banküberweisungen sicher?
Überweisungen bei Revolut nutzen das normale SEPA-System. Du überträgst Geld also nicht „irgendwohin", sondern wie bei jeder anderen Bank – mit denselben Standards, was Sicherheit und Rückverfolgbarkeit betrifft.
Ist es sicher, mein Bankkonto mit Revolut zu verknüpfen?
Solange du es direkt über Revolut oder eine vertrauenswürdige App tust: ja. Die Verknüpfung läuft über zertifizierte Schnittstellen. Deine Zugangsdaten bleiben bei dir – Revolut sieht nur das, was für den Abgleich nötig ist.
Wie gut ist der Revolut-Service in Österreich?
Zwar gibt's noch keine AT-IBAN, aber Zahlungen funktionieren reibungslos. Die App ist übersichtlich, der Support gut erreichbar, und wer Revolut regelmäßig nutzt, merkt schnell: Fürs tägliche Banking in auch in Österreich an alles gedacht.